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Zeitreise in die 50er Jahre

Die Animation 'Zeitreise in die 50er' versetzt BewohnerInnen von Altersinstitutionen mit Film-Clips aus dem Schulprojekt 'Zeitmaschine bauen!' zurück in ihre Jugend. Die Clip-Show unterhält und hält Erinnerungen wach.

Mit Gegenständen, Zeitschriften, Fotos und Filmen zurück

Wir reisen mit unserem Z-mobil und einer Kiste mit Quellenmaterial an. Fotoalben, Spielzeug oder gebundene Jahressammlungen der 'Schweizer Illustrierten Zeitung'. Die Quellen dürfen angefasst werden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen werden die Bilder entlang eines Zeitstreifens geordnet und diskutiert. Durch Berührung der Quellen wird der Umstand aufgewogen, dass manche in ihren Seh- und Hörfähigkeiten eingeschränkt sind. Aus einer Auswahl suchen BewohnerInnen Fotos aus. Diese bilden den roten Faden durch die Clip-Show mit Filmen aus der Zeitmaschine. Zwischen den Film-Clips bleibt Raum für eigene Erinnerungen. 

Mitwirkung und Nachhaltigkeit

Als MitarbeiterIn können Sie sich bei der Clip-Show vielfältig 'live' einbringen, wodurch Sie noch mehr Interaktionen mit den Bewohner ermöglichen.  Die 'Zeitreise in die 50er Jahre' stimuliert die Erinnerungen längerfristig und kann auch Ausgangspunkt für eine Umsetzung mit einer Schulklasse bilden.

Material, Zeit und Geld

Für die Clip-Show wird ein Beamer benötigt. Die historischen Quellen bringen wir im Z-mobil von 1985 mit.
Die Animation dauert maximal 60 Minuten und kostet pauschal 500 SFr.

Zeitreisen für Altersinstitutionen, pdf

Analog/digitale Spiele aus der Zeitmaschine

Das Generationenspiel soll nach der Pandemie Alt und Jung noch mehr bieten. Auf Basis der rund 1'000 Kurzfilme und mindestens so vielen Privatfotos aus dem Schulprojekt entwicklen wir Gesellschaftsspiele.  Dies tun wir zusammen mit zwei Altersinstitutionen und einem Generationenhaus in Bern und Basel sowie mit dem Institut für Data Science der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.

Generationenspiel als Basis

Basis des Projekts ist die im Schulprojekt ?Zeitmaschine bauen!? entstandene Oral History Sammlung von bislang rund 1'000 Kurzfilmen und noch mehr Privatfotos. SchülerInnen schaffen aus Erzählungen von ZeitzeugInnen und deren Fotoalben sowie weiteren Quellen aus der Zeit Kurzfilme und publizieren diese online. Das Generationenspiel wird seit 2008 von Bern bis Berlin auf den Stufen Real, Sek 1 und Sek 2 umgesetzt; auch zusammen mit Altersinstitutionen und anderen Partnern. Die in dieser Form einzigartige Filmsammlung gewährt audiovisuelle Einblicke in die Erinnerungswelt unterschiedlichster ZeitzeugInnen.

 Innovation ? analog/digitale Z-Spiele schaffen

Bisher beinhaltet das Projekt in erster Linie einen Generationendialog zwischen 13- bis 20-Jährigen und über 60-Jährigen. Mit den Z-Spielen wollen wir nun gezielt den älteren Generationen und Kindern ab 4 Jahren altersgerechte Spielmöglichkeiten bieten. Auf Ebene der Kurzfilme und Privatfotos ?aus der Zeitmaschine? wollen wir Gesellschaftsspiele schaffen und damit älteren Personen einen frischen Zugang zur eigenen Erinnerungswelt und Kindern eine erste spielerische Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte ermöglichen. Die Z-Spiele orientieren sich an Klassikern wie Memory, Puzzle und Quartett. BewohnerInnen von Altersinstitutionen und vom Kinderhort im Basler Generationenhaus Neubad spielen eine zentrale Rolle; als Test-SpielerInnen und ZeitzeugInnen mit eigenen Fotos und Erinnerungen.

FHNW Partner für digitale Z-Spiele

Bei der Planung der ?digitalen Z-Spiele? hatten wir Glück. Wir konnten Marco Soldati vom Institut für Data Science der Fachhochschule Nordwestschweiz für das Vorhaben begeistern. Von Mitte September 2021 bis im März 2022 entwickeln und programmieren die StudentInnen Dominique Lagger und Gian-Luca Caluori im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit die ersten digitalen Zeitmaschine-Spiele.  Fürs Testen können wir trotz Einschränkungen durch die Pandemie auf unsere Partnern in Bern und Basel zählen.

Analog/digitale Z-Spiele, pdf